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Schutz der Heizung
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Schutz der Heizung

Das Problem

Früher wurden Fußbodenheizungen mit nicht sauerstoffdichten Kunststoffrohren verlegt. Die technische Entwicklung ist inzwischen soweit fortgeschritten, dass annähernd diffusionsdichte Fußbodenheizrohre hergestellt werden können.

Trotzdem stellen Ventile, Verschraubungen, Umwälzpumpen, Regeleinheiten, automatische Entlüfter oder defekte Expansionsgefäße eine wesentliche Quelle für eine mögliche Sauerstoffaufnahme dar.

Der in das Heizwasser diffundierende Sauerstoff führt zu Korrosionen. Auch ein tiefer pH-Wert sowie eine erhöhte elektrische Leitfähigkeit des Systemwassers begünstigen das Korrosionsgeschehen, was zur Verschlammung des Heizsystems durch Korrosionsprodukte führt.

In der Vergangenheit war das Zudosieren von chemischen Korrosionshemmern die am weitesten verbreitete Art des Korrosionsschutzes. Vielfach musste jedoch festgestellt werden, dass in Spalten oder unter Schmutz oder Rostablagerungen kein aktiver Schutz erzielt wurde und das Problem somit nicht zufrieden stellend gelöst werden konnte. Zudem ist die Überwachung einer korrekten Dosierung von Inhibitoren zeit- und kostenintensiv. Inhibitoren in falscher Konzentration führen zu Korrosionen. Auch der Einsatz von Wärmetauschern zur Trennung des Systems in Heizkreis und Kesselkreis führt schlussendlich nur zu einer Aufgliederung der Problematik in zwei Teile, ohne dabei eine aktive Korrosionsschutzwirkung zu erzielen.

Die Lösung

In das Heizsystem wird im Nebenanschluss (By-pass) ein Reaktionsbehälter mit hochreinen Magnesiumanoden - der ELYSATOR - eingebaut.

Durch die Reaktion mit dem in Lösung gehenden Opfermetall (Magnesium) wird die Konzentration des in das Wasser diffundierenden Luftsauerstoffes auf einen vernachlässigbaren Wert abgesenkt. Das bei diesem Vorgang entstehende Magnesiumhydroxid begünstigt den Anstieg des pH-Wertes in einen optimalen Bereich.

In der Folge sinkt, abhängig von der Wasserzusammensetzung, die elektrische Leitfähigkeit des Systemwassers, bedingt durch die teilweise ausfallende Wasserhärte. Es entsteht somit ein salzarmes, alkalisches Wasser mit einer minimalen Sauerstoffkonzentration.

In Systemen mit einer solchen Wasserbeschaffenheit ist das Auftreten von Korrosionsschäden unwahrscheinlich.

Das ELYSATOR Verfahren wird nach SWKI Richtlinie 97-1 empfohlen und erfüllt die Anforderungen nach VDI Richtlinie 2035 sowie ÖNORM H5195. Der ELYSATOR ist marktführend im Bereich dieses Korrosionsschutzverfahrens und wird seit über 30 Jahren erfolgreich in Heiz- und Kühlsystemen eingesetzt. Er eignet sich gleichermaßen für den Schutz von Neuanlagen sowie bei der Sanierung bestehender Anlagen.


Daten/Masse
Kessel aus Stahl 37, außen grundiert
Dämmung Stahlmantel geschäumt
Betriebsdruck bis 6 bar, höher auf Anfrage
Temp. max. bis 90°C, höher auf Anfrage


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